Eifersucht am Gasgrill: Den Partner in die Freundschaft mit einbeziehen?

Eine Gartenparty: Der Grill heizt, was er zu heizen im Stande ist, alle lassen sich das Essen schmecken und unterhalten sich mehr oder minder angeregt – manchmal ist das Essen eben wichtiger, als der Klönschnack mit den Freunden. Dem Betrachter von außen fällt es auf, dass ein vermeintliches Pärchen sich besonders gut unterhält. Schon den ganzen Abend werfen sich die beiden Blicke des innigsten Verständnisses zu, scheinen manchmal die Welt um sich herum zu vergessen. Die Menschen neben den beiden geraten in Vergessenheit – man merkt die tiefe Verbundenheit, eine seelische Verwandtschaft. Ohne ein Wort steht der Mann auf und bringt der Frau ihm gegenüber ein Stück Fleisch und Salat für den Nachschlag; sie nimmt es lächelnd entgegen, bedankt sich – wiederum wortlos. Das ist doch eigentlich ganz normal für ein Paar, denken sich nun sicher manche. Doch hier handelt es sich nicht um ein Liebespaar, das so vertraut und stimmig miteinander umgeht und wortlos miteinander kommuniziert. Es sind „nur“ platonische Freunde – für die Clique ein gewohntes Bild. Niemand, der die beiden zur Einweihungsfeier vom neuen Grandhall Gasrill von www.santosgrills.de eingeladen hat, hätte etwas anderes erwartet – bis auf die Lebenspartner der beiden, die automatisch nicht mehr so wichtig erscheinen, kaum sind die beiden Freunde zusammen. Nun stellt sich die Frage, wie die Ehepartner oder Lebensgefährten mit dieser unumgänglichen Freundschaft umgehen können – sicher spielen Eifersucht, zeitweilige Vernachlässigung und Neid nämlich hier eine große Rolle. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie der Partner mit dieser Freundschaft umgehen kann:

1. Die platonische Freundschaft tolerieren

Meistens gab es den besten Freund oder die beste Freundin schon lange, bevor die Beziehung ihren Anfang nahm. Wesentlich kleiner ist das Problem, wenn es sich um gleichgeschlechtliche Freundschaften handelt. Diese werden viel leichter toleriert und akzeptiert. Hier wird der Freund beziehungsweise die Freundin zum Essen eingeladen, zum Weggehen aufgefordert, sogar mit in den Urlaub genommen. Auch zum Abend am Gasgrill erfolgt die Einladung nach dem ersten Kennenlernen zwischen Partner und Freund beinahe automatisch. Handelt es sich jedoch um den männlichen Freund der Frau oder die weibliche Freundin des Mannes, ist die Situation schwierig. Diese Freundschaft zu tolerieren, ist nicht so einfach – es spielt immer ein Konkurrenzdenken, ein gewisses Maß an Eifersucht eine Rolle. Wie schon die Fragestellung auf www.planet-liebe.de zeigt, kann eine Freundschaft an der Liebe, aber auch die Liebe an der Freundschaft zerbrechen.

Bei aller Toleranz gegenüber der Freundschaft versetzt es dem Partner immer wieder erneut einen Stich, wenn die Liebe in den Hintergrund rückt, der Freund die Hauptrolle spielt. Das beste Beispiel wieder auf der Gartenparty: Die eigene Frau oder Lebenspartnerin wird nicht gefragt, was sie vom Grill möchte – der Freundin bringt der Partner jedoch einen gefüllten Teller, sogar ohne Aufforderung. Das ist ein Fauxpas, der gerne passiert, gerade bei noch jungen Beziehungen. Ein Partner, dem ein solcher „Fehler“ unterläuft, wundert sich noch über seine schmollende Frau, statt sie zu verstehen. Schließlich kennt er ihre Gewohnheiten beim Grillen nicht – während er mit der Freundin schon tausende Male essen gegangen ist und sogar gemeinsam kochte.

2. Gegen den platonischen Freund agieren

Manchmal entwickeln Partner richtiggehende Kampfstrategien, um die platonische Liebe des Lebensgefährten ins Hintertreffen geraten zu lassen. Plötzliche Krankheit vor dem Treffen, das die beiden – natürlich ohne Partner – vereinbart hatten, ist nur eine Möglichkeit. Besuchen die beiden Lebenspartner ein Grillfest, auf dem der beste Freund oder die platonische Freundin nicht anwesend sind, gibt es keine Probleme; wohl aber, sobald der Dorn im Auge (und im Herzen) anwesend ist. Dann will der Gefährte dauernd küssen, die Hand halten und sofort ertönt ein „Schatz, holst du mir etwas…?“, wenn sich der Partner auch nur ansatzweise dem Freund zuwendet. Intrigen sind an der Tagesordnung, ebenso, wie das „Schlechtmachen“ des Freundes. Einer von beiden gibt schließlich genervt auf, sei es der Partner, der die problembehaftete Beziehung beendet, oder der Freund, der nicht länger Störenfried sein möchte und sieht, dass der Freund unglücklich ist – und er oder sie der scheinbare Grund dafür ist. Wie das Problem auf www.hilferuf.de zeigt, kämpfen aber auch platonische Freunde mit dem Thema Eifersucht, nicht nur auf einen plötzlich störenden Partner, sondern sogar auf andere Freunde, die als Störenfried plötzlich mit am Holzkohlegrill stehen und Zeit vom Freund einfordern.

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