Gaming PC und Internet: Platonischer Chat oder Affäre?

Das Internet hat nicht nur Vorteile. Das Thema Internetbetrug ist fast täglich in den Medien präsent. Mitunter kann man damit viel Geld verlieren. Es gibt aber noch eine andere Art des Betrugs im Internet. Auch mit dieser Art kann unter Umständen viel Geld den Besitzer wechseln, allerdings bleibt es dann in der ehemaligen Familie. Die Rede ist natürlich von den etlichen Chatseiten, die immer wieder für arge Eheprobleme sorgen, weil der eine Partner immer mehr Zeit vor dem Rechner verbringt und seine virtuellen Freundschaften manchmal besser pflegt, als die in der realen Welt.

Wann wird es problematisch?

Gegen die Pflege von Bekanntschaften im Internet spricht zunächst einmal gar nichts. Solange alles im Rahmen bleibt und solange der Partner in der realen Welt damit kein Problem hat. Wird der abendlichen Gang zum PC, also in den Chat, aber irgendwann zur Routine, darf es nicht verwundern, wenn beim Partner Eifersuchtsgefühle aufkommen. Das erscheint auch logisch, denn der kann sich durch den Chat schnell fühlen, als wäre er auf das Abstellgleis geschoben worden.

Affären im Chat

Die meisten Bekanntschaften in Chats sind rein platonischer Natur. Allerdings kommt es auch vor, dass sich daraus mehr entwickelt. Solange die beiden Chatpartner ausschließlich über das Internet miteinander kommunizieren, besteht in der Regel nur geringe Gefahr. Kommen zum Chatten aber irgendwann regelmäßige Telefonate hinzu, kann es für den Ehepartner schon schwieriger werden, dies zu akzeptieren. Folgen den Telefonaten dann auch noch Treffen, die sich öfter wiederholen, machen sich die Ehepartner in vielen Fällen begründete Sorgen, was die Zukunft der Beziehung angeht. Daran ändern meist auch die Beteuerungen des anderen Partners nicht, der ihn davon überzeugen möchte, dass es sich bei der Bekanntschaft aus dem Chat um eine rein platonische Freundschaft handelt.

Platonischer Chat eher die Regel

In der Regel stellen Chatbekanntschaften aber kein Problem für eine Ehe dar. Auch wenn der andere Ehepartner das vielleicht nicht akzeptieren will. Denn selbst wenn für den Chatpartner Gefühle entstehen, heißt das noch lange ist, dass man sich auch im wahren Leben genauso gut versteht, wie über die Tastatur. Liebe ist nämlich viel mehr, als nur ein paar geschriebene Worte und nicht selten weicht die Realität beim ersten Treffen deutlich von der Wunschvorstellung, die man sich über Wochen und Monate aufgebaut hat, ab.

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